Herr Lenz war ein eingefleischter Börsenhändler, der seinen Tag mit drei Bildschirmen, sechs offenen Kurscharts und mindestens fünf Tassen Kaffee begann. Sein Motto: „Zeit ist Geld, also spare ich mir beides!“
Um noch effizienter zu arbeiten, hatte er sich einen modernen Sprachassistenten gekauft. „Jetzt kann ich Aktien einfach per Sprachbefehl handeln!“, prahlte er im Büro.
Am nächsten Morgen testete er sein neues Spielzeug. „Alexa, kaufe 50 Aktien von Tesla!“
„Bestätigt“, antwortete die freundliche Roboterstimme.
„Perfekt!“, grinste Lenz. „Das macht das Leben so viel einfacher.“
Doch dann klingelte sein Telefon. Es war seine Frau. „Schatz, hast du gerade eine Bestellung auf unser Konto gemacht?“
„Ja, klar“, antwortete er stolz. „Tesla-Aktien!“
„Komisch…“, murmelte sie. „Warum habe ich dann gerade eine Versandbestätigung für 50 Tassen mit Elon Musks Gesicht bekommen?“
Lenz riss die Augen auf. „Nein! Alexa, storniere die Bestellung!“
„Stornierung nicht möglich. Versand wurde bereits veranlasst.“
Panik machte sich breit. Lenz hetzte ins Büro, versuchte verzweifelt, den Support zu erreichen. Währenddessen lachten sich seine Kollegen schlapp. „Das ist wohl die kreativste Form von Tesla-Investment, die wir je gesehen haben!“
Zwei Tage später stand ein riesiges Paket vor seiner Tür. Seine Frau hielt ihm grinsend eine der Tassen hin. „Na, willst du jetzt wirklich in Tesla investieren?“
Von diesem Tag an nutzte Herr Lenz seinen Sprachassistenten nur noch für eine einzige Bestellung: „Alexa, mach mir einen Kaffee!“
Moral der Geschichte: Nicht jede Kauforder führt zum Börsengewinn – manchmal landet sie einfach in der Küche!
Sonntag, 30. März 2025
30.3.2025: Der Börsenhändler und der verflixte Sprachassistent
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